Rücksicht auf unsere Umwelt — Freudschaft
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Rücksicht auf unsere Umwelt

Kleine Schritte zählen

Wenn man sich als nachhaltiges Unternehmen bezeichnet, wird schnell erwartet, dass man dies auch ausnahmslos macht. Dabei wäre es viel besser, wenn es statt wenigen hundertprozentig perfekt nachhaltig agierenden Labels, mehr erste Schritte gäbe. Kurzum, wenn jeder einen kleinen Schritt bereit ist, für die Umwelt zu tun, sind wir weiter, als wenn es nur wenige perfekt machen. 

Mit dieser Einstellung haben wir vor einigen Jahren unser Unternehmen gegründet, mit dem Ziel unsere Umwelt mit Rücksicht zu behandeln und die Maßnahmen, die hierzu nötig sind mit der Zeit weiter auszubauen. 

Die richtige Kaufentscheidung

Nachhaltigkeit ist viel mehr als nur Müll zu vermeiden. Es beginnt bei der Kaufentscheidung. Hierbei sind besonders Trends ein wichtiges Stichwort. Denn sie sind so ziemlich das komplette Gegenteil davon, was nachhaltiges und achtsames Kaufverhalten eigentlich zu vermeiden versuchen. Trends sind kurzlebig, sie sind auffällig, sie geben einem das Gefühl dazu zu gehören und ein Teil von etwas zu sein. Dahinter steckt auch deren Marktpotenzial. Das Problem daran: wir sehen uns schnell satt. Irgendwann ist der vermeintlich tolle Trend, in dem wir noch neulich der absolute Vorreiter waren, selbst bei der Schwiegermama angekommen und ab dann wird klar: er begeistert uns nicht mehr. 

"Trendfalle" – Farbe?

Doch was passiert dann mit all den Konsumgütern, die dann nicht mehr gefallen, aber noch gut funktionieren? – Selbsterklärend ist Ebay oder ein Flohmarkt noch der beste Weg. Wir als Unternehmen haben uns eine Vision gesetzt – zeitgenössisch, aber nicht trendy zu sein. Unsere Produkte sollen lange gefallen, weshalb wir auch so wenig auf bunte Farben setzen, denn diese sind ganz besonders die "Trendfalle". Eine kleine Notiz dazu am Rande: Wusstest du eigentlich wie die Pantone Farbe des Jahres entsteht? Sie wird von Farbanalysten auf der ganzen Welt beraten und in meinem Studium als Kommunikationsdesignerin durften wir immer an unsere Professoren Tipps abgeben, welche Farbe es wohl werden sollte. Diese Tipps waren aber kein Ratespiel, sondern vielmehr eine Argumentation. 2021 ist die Farbe ein zartes Flieder geworden. Lila steht für Einsamkeit, Melancholie, Leid, Trauer und Verzicht – passt gut zu Corona, Lockdowns und Homeschooling oder? 

Es heißt ja nicht, dass man nie wieder Mut zur Farbe zeigen soll, aber vielleicht sollte man öfter hinterfragen was genau die Farbe bewirkt und ob sie uns auch länger als einige Monate begeistern wird.

Ein weiterer Grund warum wir wenig Farbe verwenden ist deren Geschlechtskonnotation. Blau ist männlich, rosa ist weiblich? Hierzu gibt es viel Kritik und nicht jeder mag dieses Bild mehr vor seinem inneren Auge haben. Das Problem ist, dass es die Mehrheit unterbewusst für ihre Kaufentscheidung machen wird. Wenn wir als Unternehmen durch unsere Farbwahl zwei verschiedene Zielgruppen, also jene nach Geschlechter getrennte, bekommen, müssen mehr Ressourcen eingesetzt werden und das Risiko einer Überproduktion steigt an. Funfact: Das ist uns wichtig, obwohl 94% unserer Kunden weiblich sind. 

Produzieren – was uns wichtig ist

Zur Nachhaltigkeit gehört das Stichwort Produktion nicht außer Acht gelassen. Das ist unglaublich umfangreich, weshalb wir diesem Thema nochmal einen eigenen Beitrag zugeteilt haben. Kurz zur Vollständigkeit aufgegriffen, ist uns eine familiäre Produktion wichtig. Wir bevorzugen Standorte in Deutschland oder Europa und setzen uns für Inklusion ein. Nicht zuletzt legen wir selbst unglaublich viel Hand an, sodass es kaum ein Produkt gibt, welches wir nicht zumindest zu einem Teil (mit)produzieren. 
Hier kannst du mehr lesen

 

Der Begriff Überproduktion ist in diesem Beitrag bereits gefallen, doch was bedeutet er eigentlich? Er impliziert die Konsequenz aus mehr Angebot als Nachfrage, das heißt volle Regale, aber keine Käufer/innen. Sie kommt zustande, weil sich viele Produktionen erst ab bestimmten Auflagen als rentabel erweisen. Der Verkaufspreis ist immer mit einer extrem großen Gewinnspanne kalkuliert, sodass am Ende auch bei -70% Sale noch an dem Verkauf verdient wird. Gerade die Paarung mit limitierten Auflagen, schnell ausverkauften Kollektionen und später trotzdem sehr stark reduzierten Teilen ist das perfekte Konzept, um quasi zu jeder Zeit seine Kunden abzuholen. Bei uns wird in kleinen Auflagen produziert, aber wir fertigen auch bei noch vorhandener Nachfrage nach. Deshalb kann es schonmal vorkommen, dass ein Produkt zeitweise vergriffen ist, aber wir machen kein Geheimnis daraus, dass es in der Regel wieder zurück kommen wird.

Wir testen unsere Produkte erstmal in kleinen Auflagen und reagieren dann erst auf die entsprechende Nachfrage. Auch unsere Preise sind so kalkuliert, dass wir unseren Kunden den bestmöglichen Preis anbieten können. Würden wir Sales mit über 15% Prozent anbieten, dann arbeiten wir nur noch kostendeckend oder bewegen uns sogar in den roten Zahlen. Unsere Devise ist dabei folgende: lieber immer den besten Preis, als mit Sales nur wenige glücklich zu machen und enttäuschte Kunden zu haben, die viel mehr bezahlt haben. 

Business und Familie – nur zusammen geht das 

Wir sind stolz darauf, ein Familienunternehmen zu sein. Léonel, mein Mann und ich arbeiten gemeinsam im Shop. Ob die Pflege der Website, neue Produkte, Pakete packen oder fotografieren. Unsere Liste ist ewig und nebenbei wird auch noch ordentlich produziert. Deshalb ist auch meine Mama so ein essentieller Bestandteil von Freudschaft, da sie uns unglaublich mit den Kindern unterstützt. Wir leben mit 3 Generationen auf einem alten Bauernhof zusammen und hier entsteht neben dem Lager gerade ein kleiner Store mit Café, ganz getreu dem Motto: Miteinander, beieinander, füreinander!

Schonend unsere Ressourcen nutzen

All unsere Produkte werden plastikfrei versendet und wir versuchen so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Viele unserer Produkte haben keine separate Produktverpackung, doch falls diese zum Schutz nötig ist, versuchen wir diese nachhaltig und langlebig nutzbar zu machen. Hierzu gehört zum Beispiel die Verpackung unserer Brotdosen, die in ein Leinensäckchen verpackt werden. Wir haben hier bewusst auf einen Aufdruck verzichtet, damit das Säckchen weiterverwendet wird. Noch wichtiger als die Verpackung ist die gute Beratung! Ein Umtausch im Online-Business ist immer mit CO2 Emissionen auf Grund der Transportwege verbunden. Bitte meldet euch bei Fragen, wir lieben es euch zu beraten und mit euch in Kontakt zu kommen. Besonders bei unserer Mode helfen wir euch gerne bei Fragen zu Größen weiter. 

 

Unsere Pläne für noch mehr Nachhaltigkeit sind vielfältig. Wir lieben es in unsere Entwicklung als Unternehmen zu investieren und freuen uns, wenn du auch Teil davon bist! Du hast Fragen oder möchtest und Vorschläge machen? Wir würden uns riesig darüber freuen!

Liebe Grüße von Léonel und Sophia